Mehr Ferien = Weniger Jobs – NEIN zur Ferieninitiative

Sechs Wochen Ferien für viele Unternehmen nicht tragbar


Der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur sagen Nein zur Initiative "6 Wochen Ferien für alle"
der Gewerkschaft Travail Suisse.


Die Schweizer Unternehmer leiden heute bereits unter dem starken Franken und hohen Produktionskosten. Die Initiative verschärft diese Probleme noch, schadet dem Wirtschaftsstandort und gefährdet damit Arbeitsplätze. Ihre Umsetzung kostet die Betriebe jährlich 6 Milliarden Franken. Solche zusätzlichen Belastungen liegen insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe im aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht drin. Zudem sind viele Branchen und Betriebe schon heute grosszügiger, als es das Gesetz verlangt. Die starre Initiative verhindert solche bewährte, flexible und sozialpartnerschaftliche Lösungen.


Gerade moderne Arbeitszeitmodelle sind für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtiger als pauschal mehr Ferien. Durch die vermehrten Abwesenheiten von Arbeitskolleginnen und –kollegen würde zudem die Belastung der im Betrieb Verbliebenen zunehmen. Die höheren Arbeitskosten müssen die meisten Unternehmen auf der Lohnseite kompensieren. Damit wird die Vorlage auch für die Arbeitnehmenden zum Bumerang.


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